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"Am erstaunlichsten an den Fotografien finde ich persönlich die Perspektive, den Blick der Jugendlichen auf die Dinge!", mit diesem Satz beendete Brigitte Steinert, stellvertretende Direktorin des Haus des Deutschen Ostens, ihre Begrüßungsrede  für die Vernissage zur Ausstellung "Sathmar belichtet", welche am 20. Juni 2013 in München eröffnet wurde.

Foto by esszett.com

Im Anschluss an die Rede erzählten Timi und Andrea ein wenig über den Foto-Workshop 2012 in Sathmar, die Hintergründe bezüglich der Sathmarer Schwaben, aber auch die konkrete fotografische Arbeit unterwegs.

Foto by esszett.com

Danach galt die Ausstellung offiziell als eröffnet und die Besucherinnen und Besucher könnten sich die Bilder in Ruhe anschauen.

Foto by esszett.com

Für weitere Stimmen aus dem Publikum lest am besten den Artikel der Donauschwäbischen Kulturstiftung.

Die Ausstellung ist noch eine Weile im Haus des Deutschen Ostens zu sehen: Am Lilienberg 5. Nicht zögern - Vorbeischauen!

Wir hatten jedenfalls einen wunderbaren Abend und im Geiste waren auch all die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Foto-Workshops dabei, die ihre Ausstellung nicht persönlich mit eröffnen konnten.

Ankündigung Vernissage in München

Es ist still um uns geworden, aber das täuscht. Ihr könnt euch selbst davon überzeugen:
Am 20. Juni 2013 um 18.00 Uhr laden wir und das Haus des Deutschen Ostens euch zur Vernissage der Flurausstellung von "Sathmar belichtet" ein.
Zu sehen gibt es ein 'best of' aller Werke der WorkshopteilnehmerInnen. Von sathmarschwäbischer Traditionspflege bis hin zum modernen, urbanen Leben in Rumänien ist alles dabei.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:


Timi stellt in Chemnitz aus

Am Donnerstag, den 02.08.2012 wurde Timis erste Ausstellung in der Galerie Medusa im Haus Arthur in Chemnitz eröffnet. Zu sehen gab es auf der Vernissage ihre besten Sathmar-belichtet-Fotos: Eindrucksvoll und kontrastreich, mit Gespür für Momente und Situationen. Zu sehen sind Timis Bilder bis zum 05.09.2012. Hingehen!



SZ stellt seine Sathmar-Fotos aus

Der Workshop scheint schon etwas in die Ferne gerückt - um so schöner also, dass jetzt auch Sebastians Fotos in Chemnitz (Deutschland) zu sehen sind, damit die besondere Perspektive auf Sathmar jetzt auch einem breiteren Publikum zugänglich ist.
Vernissage am 05.01.2012 im Arthur, genauere Infos gibt's hier:
http://www.p.arthur.haus-e.net/index.php/konzerte/events/vernissage-kirche-hausschwein-lady-gaga-119.html

Einen wunderbaren Rutsch ins neue Jahr!

1. Tag: Sathmar belichten

Ferien in Sathmar, Hitze in Sathmar und das schon morgens um 9.00 Uhr am ersten Workshoptag, dem 20. Juli 2011. Alle TeilnehmerInnen haben sich aus den Federn gepellt, alle sind fit und schon in der Vorstellungsrunde ist klar: Super Team, sehr unterschiedliche Charaktere, aber wenn erstmal alle 'on the road' sind, ergibt das bestimmt eine schelmische Mischung. 'On the road' geht es aber erst morgen, heute erstmal Organisatorisches und Theorie ... zur Geschichte der Sathmarschwaben (durch Johann Forstenheizler, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen Kreis Sathmar und der Dienstälteste im Engagement um die sathmarschwäbische Kultur) und zur Fotografie:

Fotografie ist Malen mit Licht und schon in der Antike orientierte sich so manche Bildkomposition eines Malers an der Ästhetik und Harmonie des Goldenen Schnitts. Aber zuviel Licht ist beim Malen mit Licht auch nicht gut: der Einsatz eines Blitzgerätes und Überbelichtung sollte vermieden werden. Puh! Und wie war das gleich mit dem Weißabgleich?

Deshalb erstmal Theorie beiseite (solang die Köpfe noch nicht rauchen) und die Probe auf's Exempel gemacht:
Kamera angepackt und ab in den Park auf Motivsuche - auf den Weg gab es noch folgende Tipps:

-Ein Bild und seine Aussage entsteht schon im Kopf; ein Fotograf überlegt schon bevor er auf den Auslöser drückt, was das Hauptmotiv ist, wie der Hintergrund usw.
-Die Perspektive ändern! Aus der Normalansicht kann jeder fotografieren, nur ein echter Feldfotograf reckt und streckt sich, legt sich, bückt sich,

denn schließlich soll diese Fotosession im Park am letzten Tag noch einmal wiederholt werden, um die Fortschritte unserer "Schützlinge" vor Augen führen zu können.

Danach gab's erstmal 'ne Stärkung, aber irgendwie haben wir wohl alle nicht aufgegessen, denn pünktlich als wir mit dem Einsatz von Blende, Verschlusszeit und ISO in Sathmar (Stadt) die ersten Experimentierschritte eingeleitet und die ersten Füße auf die Straße gesetzt hatten, fing es an zu regnen.
Also zurück zum Kulturtreff der Sathmarer Schwaben, unserer Basisstation, und noch ein wenig geübt:

Je kleiner die Blendenzahl (also die "F-Zahl"), desto größer die Öffnung (die Blende), aber desto geringer die Schärfe vor und hinter dem fokussierten Objekt.
Je größer die Blendenzahl, desto kleiner die Öffnung, aber desto mehr Tiefenschärfe.

Als es aufhörte zu regnen, nahmen wir unser Vorhaben, in Sathmar fotografieren zu gehen, noch einmal in Angriff, doch Petrus war uns nicht hold ...

2. Tag: Erdeed, Bildegg, Schandern, Sukunden, Sagasch

Nachdem wir die "windigen" Fotos vom Vortag besprochen hatten
 - die TeilnehmerInnen sollten jeweils ihre Favoriten raussuchen und die Workshopleitung kürte selbst auch von jedem/r Teilnehmer/in die besten Fotos -,
und Reka uns sogar mit bearbeiteten Varianten ihrer Fotos überrascht hatte,
ging es los: Fototrip.

Heute an Bord: Helga, Stefi, Karla, Alexandra, Timi und Vlad.

Erdeed stand zwar nicht auf unserer Liste, aber durfte natürlich im Kanon der sathmarschwäbischen Ortschaften nicht fehlen, und da es auf dem Weg nach Bildegg lag, hielten wir kurz und schossen auch im Herzen von Erdeed ein paar Bilder.

In Bildegg erwartete uns die Familie Pech direkt an der katholischen Kirche und führte uns engagiert durch den ganzen Ort zum Fotos machen. Wir erfuhren jede Menge über die Geschichte Bildeggs (von der Ansiedlung schwäbischer und fränkischer Familien von Erdeed nach Bildegg im Jahr 1730, über das große Feuer 1862 bis hin zu den heutigen Errungenschaften wie der Sozialstation).


Für den Rest des Tages stärken, durften wir uns im Weinkeller der Familie Pech, von dem aus man einen wunderbaren Blick über den Ort hat.
Doch leider konnten wir nicht so lang bleiben, wie wir vielleicht gern gewollt hätten, noch drei Ortschaften standen auf dem Programm. Also ab ins Auto und weiter nach Schandern, wo wir so richtig ausgiebig einmal die Hauptstrasse hoch- und runterflanierten und uns kein Motiv entgehen ließen.


In Sukunden nahm uns Frau Berner in Empfang und wir durften exklusiv in die katholische Kirche im Ort und uns an Innenaufnahmen üben.

Auch in Sagas konzentrierten wir uns auf das Herzstück des Ortes: die katholische Kirche, die mit der orthodoxen Kirche Seite an Seite steht - eine Besonderheit in unseren Augen.

Nun waren aber alle ganz schön müde, denn die Wirkung des Bildegger Weins und Kaffees hatte schon längst nachgelassen.
Also fuhren wir zurück nach Sathmar, luden alle Fotos von den TeilnehmerInnen auf den Workshop-Laptop, verabschiedeten uns von unseren NachwuchsfotografeInnen und nun begann der nächste Teil für uns:
gespannt alle Fotos der TeilnehmerInnen sichten, und schauen ob sie die Tipps der Morgenbesprechung umgesetzt haben:

-Raus aus der Mitte!
-mehr Details, mutigere Ausschnitte wählen!

Und wir waren sehr überrascht: die Fortschritte waren schon erkennbar, wie hier bei Vlad:



Um 01.30 Uhr hieß es auch für die Workshopleiter "Gute Nacht!", wir träumten vom Fotografieren ;0)

3. Tag: Schinal, Fienen, Schamagosch

Wieder Treff morgens um 9.00 Uhr zur Nachbereitung der Ergebnisse des Vortages.
Bei der Auswertung von Stefis Foto

gab Sebastian den Tip, mit kleinerer Blendenzahl zu arbeiten, damit der Hintergrund unschärfer wird.

Timi hatte zurecht einen kleinen Einwand: "Bis man alles eingestellt hat, ist das Motiv aber doch weggelaufen!"
Wir konnten nur antworten: Übung macht den Meister, irgendwann sind das ganz automatische Handgriffe.

Der beschauliche Weinkeller der Familie Pech, den wir am Vortrag besuchten, brachte sogleich einen weiteren Hinweis auf den Plan: den Gebrauch des Blitzgeräts. Die in Kameras integrierten Blitzgeräte sind viel zu schwach und zu direkt, um einem Weinkeller dieses Formats ansehnlich auszuleuchten, zumal die herrlich verklärte Atmosphäre durch den Blitz zerstört wird. Daher: Bei solch statischen Objekten lieber versuchen, das vorhandene Licht zu nutzen und den Blitz bewusst auszuschalten (Vergleich im Folgenden bei den Fotos von Karla).


Was auch noch wichtig ist für einen guten Fotografen: Die Kamera muss immer in Schuss sein und Wechselbatterien und -speicherkarte zur Hand. Merken, denn so ein Display schluckt viel Energie und im Gegensatz zum analogen Fotografieren, drückt man beim digitalen doch einmal mehr ab! ;0)

Die 'Lehrlinge', die auf der heutigen Tour üben wollten, um Meister zu werden, waren: Reka, Helga, Roland, Timi, Karla und Alexandra. Auf dem Programm heute standen die Orte, aus denen die Vereinten Blaskapellen aus Fienen, Schamagosch und Schinal immer zusammenkommen.



Und zwischendurch labten wir uns auf einem wunderbaren Sonnenblumenfeld.

4. Tag: Scheindorf, Unterhamroth, Glashütte und Burlescht

Bei der morgendlichen Besprechung verriet uns Helga, dass eines ihrer persönlichen Lieblingsbilder dies wäre:


An diesem Bild sieht man hervorragend, wie man mit der Kamerahaltung das Foto/Motiv steuern kann:
Wird die Kamera gerade gehalten, fliehen die Linien auf dem Bild nicht.
Fotografiert man außerdem weiter weg mit Tele (im Vergleich zum Weitwinkel), verdichtet sich das Motiv bei demselben Ausschnitt, derselben Größe.

An einem Fotobeispiel von Roland konnten wir noch einmal verdeutlichen: Erst den Bildausschnitt im Sucher prüfen, ist das Bild nicht gut: andere Position suchen, andere Perspektive (obwohl es in Rumänien fast unmöglich ist, kein Stromkabel mitzufotografieren)!


Im Übrigen: Im Sucher sieht man nicht das ganze Bild wie auf dem Display, nicht wundern!

An Karlas Bild sah man auch wunderbar den Unterschied zwischen der Wirkung eines hochformatigen oder querformatigen Bildes:

Querformat
dasselbe Bild im Hochformat
Timi biss sich in Schinal an dem Knauf der inneren Kirchentür fest:


Super Bild: Der Knauf ist aus der Mitte geholt, das Bild dreigeteilt, leider ließ sich nichts mit der Reflexion machen...außer: die Aussentür schließen - aber das fiel uns erst zu spät ein ... Ihr seht also: Fotografieren hat viel mit Geduld und am Anfang auch mit Probieren zu tun. Und manchmal muss man das Licht überlisten ;0)

Nach der Besprechung gingen an Bord zum Ablegen: Timi, Stefi, Reka, Vlad, Sebi.

Unsere erste Station war Scheindorf und Herr Müller zeigte uns jeden Winkel des Dorfes: Schwäbische Häuser, Häuser von Auswanderern, den deutschen Friedhof mit dem Grab Johann Ettingers...es wimmelte vor Motiven und Geschichte(-n).

Werner Mueller in Begleitung


Danach flüchteten wir vor der sengenden Hitze zum kühlen Brunnenwasser, zu Sarmale und Kuchen, die alle an einer reich gedeckten Tafel auf uns warteten. Herr Müller wollte uns gar nicht wieder gehen lassen, zumal es viel zu besprechen gab, nicht zuletzt über die Scheindorf-Homepage (http://www.scheindorf.de/).

Doch unser Weg war noch weit und so mussten wir aufbrechen nach Unterhamroth.


Wir staunten nicht schlecht über folgende Begebenheit: Ein Mann wurde auf seinem Mofa durch's Dorf fahrend von einem rasenden PKW fast über'n Haufen gefahren. Doch der Mann beklagte sich nicht, stand auf und schwankte schweigend, wenngleich auch etwas zittrig und mit blutendem Gesicht, in den Konsum (in's "Magazin"). Als er wenige Augenblicke später den Laden wieder verließ, hielt er eine große Flasche Bier in den Händen, die er sogleich sorgfältig auf dem Gepäckträger seines Mofas befestigte. Kurz darauf saß er wieder auf seinem mobilen Untersatz und fuhr leicht schlängelnd davon. Wir, als paralysierte BeobachterInnen, waren ob dieser Begebenheit kurzzeitig nur noch in der Lage, ungläubig den Kopf zu schütteln.

In Glashütte begann es dann zu regnen, aber der Anblick der katholischen Kirche entschädigte uns: Sie steht genau hinter der ehemaligen Glasfabrik - ein außergewöhnlicher Anblick. Die Kirche selbst ist restauriert und renoviert, hat aber ihren Charme nicht verloren. Herr Fetz, der so gütig war, uns die Kirche aufzuschließen, öffnete uns danach auch sein Haus und lud uns alle zu Kaffee und Keksen mit seiner Familie (die gerade auch aus Deutschland da war) ein. Was für ein schöner Moment des Beisammenseins, während die Sonne sich mühsam durch die Wolken kämpfte.

In Burlescht, einem Ort, in dem nur noch zwei Schwaben wohnen, wurden wir von Frau Osan empfangen. Wir wurden vom Friedhof, zur Schule, zum Kulturhaus, hin zum Pfarrhaus und in die Kirche geführt, die extra für uns mit atmosphärischer Musik erfüllt wurde. Da die schwäbische Bevölkerung in Burlescht zusehends abgenommen hatte, wurde diese römisch-katholische Kirche 1992 zu einer orthodoxen Kirche.

Wir fotografierten fleißig bis in die Abendstunden hinein, genauer gesagt, die Blaue Stunde, in der man wunderbar Nachtaufnahmen schießen kann, aber trotzdem noch Licht hat.


5. Tag: Stanislau, Petrifeld, Kalmandi

Zwischenbilanz: bis inklusive Tag 4 haben unsere Schützlinge 8155 Fotos gemacht.
Da geht noch was; vor allem auch mal schwarz/weiss, denn so ein Fotomotiv wie dies hier von Stefi, eignet sich prima, um auch mal s/w zu fotografieren.


Heute mit auf Achse: Stefi, Karla, Alexandra, Timi, Vlad.

Erste Station: Stanislau, in dessen deutschem Ortsforum uns Herr Forstenheizler und Herr Kradosy (Leiter des Ortsforums) in Empfang nahmen. Nach einer kleinen Einführung zum Ort und Besichtigung des Forumsgebäudes, erkundeten wir Stanislau: die katholische Kirche, die Schule, die Apotheke, die Polizeistation - nichts blieb uns verborgen und wir fotografierten fleißig Schwäbisches und Alltägliches, denn schließlich sollen ja Postkarten von den Orten entstehen, die aber nicht eben nur einfach abbilden, was jeder der Anwohner jeden Tag sieht, sondern das Besondere hervorheben, sei es neu, alt oder kontrastreich zwischen beidem.

Johann Forstenheizler
In Petrifeld nahmen uns Frau Nagy und Herr Horn in Empfang. Zuerst wurden wir gestärkt mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee im alten schwäbischen Hof (ganz typisch mit der Holzsäulenleiste) von Frau Nagy, sogar noch mit Scheune.
Doch danach erwartete uns das besondere Highlight: Das schwäbische Museum in Petrifeld. Solange wir wollten, konnten wir die Exponate (z.B. Trachten, Spinnräder, Betten) und auch den alten Original-Pferdewagen in der Scheune fotografieren.
Wer mehr wissen will: http://partiumimuzeumok.ro/mezopetri/home.html




Kalmandi stand nun auf unserem Programm, da dort das Kirchweih-Fest im Kulturhaus gefeiert wurde und wir uns das nicht entgehen lassen wollten, zumal alle nur erdenklichen Tanz- und Musikgruppen, Chöre und Solisten mit deutsch-schwäbischem Programm dort zu sehen waren. (Die Schwabenpost berichtet: http://www.schwabe.ro/schwabenpost.html )


Somit stürmten wir den Saal, um uns an Portraitfotos zu üben, was nicht so einfach ist, wenn sich die Objekte bewegen, aber tanzende Paare erwischt man am besten, wenn man in den Amplituden auf sie wartet und dann abdrückt. Während die Stimmung im Saal nicht nachließ, regnete es draußen Bindfäden. Nur Vlad traute sich auf die nässende Pirsch.
Nach dem Schauer bekamen wir sogar noch eine kleine Ortsführung: schwäbische Höfe, den See, den Friedhof, doch in der Abendsonne packte uns eher der Schalk, uns gegenseitig zu fotografieren - siehe Sebastians Profilfoto ;0)

6. Tag: Trestenburg, Großmaitingen, Darotz und Terebescht

Müde!!! Und wir alle wissen schon langsam nicht mehr, an welchem Tag wir wo waren. Bei Sebastian hilft es zu sagen: "Dort, wo du das Foto mit dem Jungen gemacht hast, der vom Hund verfolgt wird!" Dann macht es klick bei jemandem, der in Bildern denkt, der Rest macht Notizen ;0)
Aber apropos "Junge, der vom Hund verfolgt wird" - fotografieren: ja; veröffentlichen: nicht zwingend,
vorher sollte man sich mit den Bildrechten im jeweiligen Land beschäftigen!

Nach der morgendlichen Besprechung hüpften ins Auto:
Roland, Helga, Reka, Stefi, Vlad und Timi.

In Trestenburg erwartete uns Frau Schmiedt, die dort nicht nur erfolgreich den Chor "Maestoso" leitet (http://chormaestoso.blogspot.com/). Auch sie führte uns vom Stadtzentrum aus zu alten, nichtrestaurierten und damit noch authentischen schwäbischen Häusern, wir durften sogar in ein noch bewohntes lunzen.

Danach gab's Kaffee zum munter bleiben - oder werden - und schon ging es wieder weiter:
nach Großmaitingen. Grund: Dort steht die größte dörfliche Kirche in Nordsiebenbürgen, in welcher noch eine Figur steht, die die ersten Schwaben aus ihrer Heimat mitgebracht haben.



Und überall fielen wir auf wie bunte Hunde: So ein Fototrupp reitet wohl nicht jeden Tag in den schwäbischen Ortschaften ein, aber so kommt man eben auch mit den Einwohnern in Kontakt und kann den Geschichten lauschen, wie es uns zwar nicht in Darotz, aber in Terebescht passiert ist.